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Otto
Vonbank
Verfasser:
Dr. Helmut Sonderegger
Erschienen
in "Vorarlberg Singt" Nr. 3-2011 |
Geboren
am 11. August 1926 in Bludenz. Schon sehr früh erhielt er
Unterricht in Violine, und während
seiner Pflichtschulzeit war er auch Chorknabe. Nach der
Hauptschule wurde er Mesner an der
Heilig-Kreuzkirche in Bludenz. Auf Grund seiner musikalischen
Begabung wurde ihm 1942 ein Studium an der Kirchenmusikschule in
Regensburg ermöglicht, das aber 1944 unterbrochen wurde. Erst
1947 konnte er dieses Studium fortsetzen und 1949 mit sehr gutem
Erfolg abschließen.
Pfarrer Josef Welte, sein Religionslehrer in Bludenz, holte ihn
als Kirchenchorleiter in die Pfarre Lustenau-Rheindorf, wo er
diesen Dienst bis zum Jahre 2000 leistete. Als Organist wirkte er
dort von 1949 bis 2009, also 60 Jahre. Von 1949 bis 1970 hatte er
das Amt des Dekanatschorleiters in den Dekanaten Dornbirn sowie
Vorderer und Hinterer Bregenzerwald inne. In dieser Zeit leitete
er zehn kirchenmusikalische Werkwochen in Bregenz und in Salzburg.
Von 1954 bis 1973 war Otto Vonbank Dirigent des Orchestervereins
Lustenau und leitete viele Jahre das Gesangsquartett „Die
Sorgenbrecher“, für das er viele Arrangements von Liedern und
Schlagern verfasste. Er leitete unter anderem den Männerchor in
Au (CH), einen Frauenchor in Altstätten, den Gesangverein
Liederkranz Konkordia Lustenau und den Bregenzer Männerchor. Für
die Bregenzer Festspiele studierte er große Chorwerke wie die
Messe in e-Moll von Anton Bruckner, das Requiem von Giuseppe Verdi
und den Schlusschor aus der IX. Symphonie von Ludwig van Beethoven
ein.
Ab 1952 war er Lehrer an der Rheintalischen Musikschule in
Lustenau für Klavier und Orgel, und ab 1963 bis zur Pensionierung
1987 leitete er diese Schule.
1971 wurde Otto Vonbank als Bundeschormeister in den Vorarlberger
Sängerbund gerufen, und in dieser Funktion leistete er wertvolle
Arbeit bis 1992. Er baute das Notenarchiv aus, er initiierte
Notengaben an die Chöre, er richtete Landessängertage aus,
veranstaltete Wertungssingen und Dirigentenkurse und Singtage
durch. Diese verantwortungsvolle Tätigkeit wurde mit der
„Rudolf von Ems-Medaille“ und dem Titel „Ehrenchormeister“
des Vorarlberger Sängerbundes gewürdigt. Daneben erhielt er
verschiedenste Auszeichnungen, unter anderem das „Große
Verdienstzeichen des Landes Vorarlberg“ im Jahre 1993. |
Werkverzeichnis
Werkliste
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