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Kurzchronik des CHORVERBAND VORARLBERG

6. Juli 1862 Gründungsbeschluss im Gräflichen Palast in Hohenems.
Der "Vorarlberger Sängerbund" besteht aus 180 Mitgliedern
in sechs Vereinen.
Den Vorsitz hat Dr. Müller (Liederkranz Bregenz)
15. September 1863 Behördliche Genehmigung
18. September 1864 Gründungsfest im Gräflichen Palast in Hohenems mit den sechs erwähnten Vereinen und der Harmonie Götzis.
Erster Bundesvorstand ist Melchior Johann Längle
aus Feldkirch.
1868 Beitritt zum allgemeinen Deutschen Sängerbund
1869 Gründung einer Invalidenstiftung. Die notwendigen Mittel werden durch Mitgliedsvereine aufgebracht.
Gründungskapital: 600 Gulden
1884 Das Sängermotto des Vorarlberger Sängerbund "Was uns vereint" ertönt erstmals. Komponist ist der erste Bundeschormeister
Dir. Anton Torggler.
1888 Anschaffung des Bundesbanners beim 4. Vorarlberger Liederfest anlässlich des 25 jährigen Jubiläum des Vorarlberger Sängerbundes vom 28. bis 30. Juli in Bregenz.
15. November 1903 Beim 40 Jahr-Jubiläum in Bregenz hat der Vorarlberger Sängerbund 18 Mitgliedsvereine mit 529 Mitgliedern.
1904 In Hard wird der erste Frauenchor des Landes gegründet.
1914 In Rankweil wird von 18. bis 20. Juli das 50 Jahr-Jubiläum gefeiert. 
Während des Ersten Weltkrieges stellt der Vorarlberger Sängerbund seine Tätigkeiten ein.
28. Februar 1920 Der Vorarlberger Sängerbund nimmt seine Tätigkeiten im Landtagssaal Bregenz wieder auf. Bundesvorstand wird Landesrat Franz Natter.
1921 Die Frauen erhalten ihre politische Gleichberechtigung, erste 
Frauenchöre und gemischte Chöre entstehen.
1922 sind erstmals Damenchöre im Festzug des Landessängertages zu sehen.
1924 Der Vorarlberger Sängerbund zählt 1209 Mitglieder.
Vier Vereine des Bundes haben mehr als 100 SängerInnen.
28. Februar 1927 Beitritt zum Schwäbisch - Bayerischen Sängerbund.
Der Vorarlberger Sängerbund bleibt aber weitgehend selbständig.
12. bis 18. November 1932 In Feldkirch wird der erste Chormeisterkurs unter Bundeschormeister Franz Ritter durchgeführt.
1933 Der Vorarlberger Sängerbund distanziert sich von allen parteipolitischen Aktionen.
1936 Einführung von Kinderchören durch Franz Ritter
23. April 1938 Der neue Bundesausschuss tagt in Dornbirn.
Einschneidende Beschlüsse:
Jeder Chormeister sollte Mitglied der Reichsmusikkammer werden.
Der arische Nachweis ist zu erbringen.
Jüdische Komponisten müssen aus dem Repertoire der Chöre gestrichen werden.
Zahlreiche Vereine werden aufgelöst. Grund: Sie bieten keine Gewähr für nationalsozialistische Einstellung und Führung.
2. Dezember 1939 Der Vorarlberger Sängerbund wird dem Gau Alpenland zugeordnet.
1942 Der Vorarlberger Sängerbund Kommt zum Sängerkreis Tirol. Es kommt aber zu keiner Zusammenarbeit.
Die Bundestätigkeit ruht.
25. November 1947
Neugründung des Vorarlberger Sängerbundes in Dornbirn.
Provisorischer Bundesvorstand ist Altbürgermeister Anton Gohm aus Feldkirch. Der Vorarlberger Sängerbund hat 21 Mitgliedsvereine mit 876 Mitgliedern.
Neue Bundessatzungen werden festgelegt.
29. Oktober 1949 Der Vorarlberger Sängerbund wird Mitglied des Österreichischen Sängerbundes.
1951 Die Chormeisterkurse im Sommer werden wieder aufgenommen.
4. und 5. Juli 1953 Das erste Sängerbundfest nach dem Zweiten Weltkrieg findet in Hohenems statt.
6. bis 9. Juli 1962 Die Rudolf von Ems-Medaille wird anlässlich der 100 Jahr-Feier erstmals in Hohenems vergeben.
Es ist die höchste Auszeichnung, die der Vorarlberger Sängerbund zu vergeben hat.
1977 Der Vorarlberger Sängerbund nimmt zum Landeskonservatorium erste Kontakte zwecks Förderung der Chorleiterausbildung auf.
1978 Von nun an finden regelmäßig in der letzten Woche der 
Sommerferien Singseminare mit ausgezeichneten Referenten und Stimmbildnern für die SängerInnen aus Vorarlberg und dem Fürstentum Liechtenstein statt.
1979 Der Vorarlberger Sängerbund ist Gründungsmitglied der AGACH (Arbeitsgemeinschaft der alpenländischen Chorverbände) in Bozen.
Am Landeskonservatorium beginnt ein neuer zweisemestriger Lehrgang für Chorleiter.
Das Notenarchiv wird den Chorleitern zur Verfügung gestellt (nach Schwierigkeitsgraden geordnet). 
23. Mai 1987  125 Jahre Vorarlberger Sängerbund
Zu diesem Anlass kreiert Dipl. Graph. Designer Othmar 
Motter ein neues Logo: das "Vögele".
Als eines der besten Zeichen der Welt wird es vier Mal (von von 1983 bis 1986) in das amerikanische Elitewerk "Logo International" aufgenommen. 
Von nun an werden regelmäßig Kinder-und Jugendchortreffen durchgeführt.
1992 Beginn des Lehrganges "Singen nach Noten" an verschiedenen Orten des Landes.
Die Sängerzeitschrift "Vorarlberg singt" ersetzt das bisherige Rundschreiben des Vorarlberger Sängerbundes
Der Vorarlberger Sängerbund richtet in Bregenz, Römerstraße 16, dann Kirchstraße 16 eine Sängerkanzlei ein.
1993 Ein neues Sängermotto erklingt: "Singet ein Lied" (Textautor Heinrich Lienert, Komponist: Prof. Josef Wolfgang Ziegler, NÖ)
1995 Die "Chorleiterbörse" wird eingerichtet und von Oskar Egle
verwaltet.
Jährlich werden "Schwerpunktseminare" mit namhaften Referenten und Spitzengastchören veranstaltet.
Jüngeren Chören ohne Vereinsstatuten wird durch Änderung der Satzungen des Vorarlberger Sängerbundes die Mitgliedschaft ermöglicht.
Der Vorarlberger Sängerbund ändert am 30.9.1995 seinen Namen in CHORVERBAND VORARLBERG. 
8. bis 11. Mai 1997 Zum Internationalen "Chorfest Franz Schubert" fährt ein Sängerzug mit 17 Chören nach Wien.
1998 Die erste "Vokalwoche St. Gerold" wird veranstaltet und verzeichnet 70 TeilnehmerInnen.
Diese anspruchsvolle Singwoche wird von nun an im Zweijahresrhythmus mit Referenten aus aller Welt veranstaltet.
Der jährlich stattfindende Chorleiterkurs übersiedelt von Egg nach Bludenz ins Lehrhotel "Rätia".
3. Oktober 1999 Der erste Chorleiter - und Obleutetag wird in Dornbirn abgehalten. Diese Veranstaltung soll zur jährlich fixen Einrichtung werden, bei der Themen von besonderer Wichtigkeit für die Vereine behandelt werden.
2000 Der Chorverband Vorarlberg installiert gemeinsam mit dem Vorarlberger Blasmusikverband einen Förderpreis, der alle zwei Jahre vergeben wird.
2002 Der Chorverband Vorarlberg bezieht sein neues Büro im Gebäude des Landeskonservatoriums.
Als Geschäftsführerin steht Barbara Kathan nun den Mitgliedern im Büro an zwei Tagen pro Woche zur Verfügung.
17. bis 19. Oktober 2003 Der neue Landesjugendchor "VOICES" hält sein erstes Probenwochenende ab und begeht sein Gründungsfest. Leiter: Oskar Egle
2004 Ein neues Winter-Singseminar wird in Bezau abgehalten.
Ab 2007 übersiedelt dieses Seminar nach Batschuns.
2006 In Arbogast werden die ersten Kindersingtage abgehalten.
Der Erfolg ist groß und so werden sie zu einer fixen Einrichtung.
2007 Am 3. Adventsonntag veranstalten die Kinder - Jugendchöre ein Benefizkonzert unter dem Motto "´s dritte Kerzle brennt". Diese Veranstaltung soll zur von nun an in jedem Jahr stattfinden.
5. November 2008 Der Chorverband Vorarlberg veranstaltet im Bildungshaus St. Arbogast den ersten Singtag für Senioren.